Schröpfen
 
Ausreitende
Therapieform:
wirkt
Schmerzlindernd
Durchblutungsfördernd
Immunregulierend

 
 
Schröpftherapie

Schröpfen ist ein traditionelles, sehr altes Therapieverfahren, welches sowohl im Westen als auch in China bereits im 2. Jahrhundert angewandt wurde. Es ist eine ausleitende Therapieform, vergleichbar dem bekannten Aderlass oder der Blutegeltherapie. Gerne wird das Schröpfen bei der Behandlung auch mit der Akupunktur kombiniert. Schröpfen wirkt schmerzlindernd, duchblutungsfördernd und immunregulierend.
Beim Schröpfen wird ein in Äther getauchter Wattebausch angezündet und in ein spezielles Schröpfglas gehalten, um einen Unterdruck zu erzeugen. Das Schröpfglas wird dann schnell auf die Haut gesetzt und saugt sich fest.
 
Es werden zwei Verfahren des Schröpfens unterschieden:
 
Beim trockenen Schröpfen werden die Sauggläser auf die unversehrte Haut gesetzt, oft entlang der Reflexzonen am Rücken. Dabei wird dort ein künstlicher Bluterguss erzeugt und dadurch regulativ auf Muskulatur, Organe oder Gelenke schmerzlindernd Einfluss genommen.
 
Beim blutigen Schröpfen wird, bevor man das Schröpfglas setzt, die Haut leicht angeritzt. Innerhalb von ca. 15 min fließen ca. 10-20 ml Blut in das Glas. Angewandt wird dies bei allen Füllezuständen, also bei Muskelverhärtungen und Verquellungen im Bindegewebe. Eine weitere Wirkung ist, dass dem Gewebe gestautes Blut samt den abgelagerten Giftstoffen entzogen wird und neues frisches Blut gebildet werden kann.
 
Die Kosten der Schröpftherapie werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Für die Leistung und den Materialaufwand berechnen wir nach GOÄ 8,50 Euro pro Behandlung.
 
Empfohlen wird eine Serie von 3-5 Behandlungen pro Krankheitsfall. Die Behandlung ist ungefährlich, frei von Nebenwirkungen und oft wird der Einsatz von Medikamenten dadurch überflüssig. Gelegentlich kann es wegen der starken vegetativen Wirkung zu Kreislaufdysregulationen kommen. Nach der Behandlung sollten Sie noch kurz bei uns liegen bleiben und anschließend reichlich Wasser trinken.